Radweg Altmühltal

Die Quelle der Altmühl befindet sich im Hornauer Weiher auf der Frankenhöhe und fließt entlang des Radweges durch den Naturpark Altmühltal. Am Ende ihres Weges mündet die Altmühl in Kelheim in die Donau.

Aufgrund des Höhenunterschiedes von nur ca. 100 m vom Ursprung bis zur Mündung ist der Altmühltal-Radweg auf seiner Länge von ca. 250 km auch für Einsteiger und Familien gut zu radeln.

Wenn man für die komplette Tour 4-6 Tage einplant, bleibt noch genügend Zeit , um das Interessante und Sehenswerte über die Region und die Geschichte der einzelnen Etappen zu erfahren.

Video von der Radreise auf dem Altmühlradweg

1. Etappe Rothenburg – Ansbach

Der Start erfolgt in Rothenburg ob der Tauber. Hier ist das erste Highlight der mittelalterliche Stadtkern, die auch von vielen ausländischen Besuchern während des Jahres frequentiert wird. In Rothenburg ob der Tauber ist noch eine komplette und intakte Stadtmauer vorhanden, auf der man einen guten Überblick über den Stadtkern erhält.

Das nächste Ziel ist Richtung Colmberg. Dort erreicht man das Quellengebiet der Altmühl. Der Naturpark Frankenhöhe glänzt mit seinen grünen und saftigen Auen. In Colmberg ist die mittelalterliche Burg Colmberg sehenswert Nach ca. 16 – 17 km ist dann das Endziel der ersten Etappe, Ansbach, erreicht. Neben der Altstadt sollte man in Ansbach unbedingt die Markgräfliche Residenz besuchen. In Ansbach und Umgebung erfolgt dann die erste Übernachtung.

2. Etappe Ansbach – Treuchtlingen

Das erste Ziel am zweiten Tag ist der Altmühlsee in der Nähe von Gunzenhausen. Dort kann man sein ein wenig erfrischen Hier durchquert man auch das Gebiet „Vogelinsel“ in der Nähe von Gunzenhausen.. Hier befindet sich eine beliebte Raststätte für Zugvögel. Ein Aussichtsturm sowie ein Lehrpfad gibt hier entsprechende Informationen. In Treuchtlingen und Umgebung erfolgt dann die zweite Übernachtung.

3. Etappe Treuchtlingen – Eichstätt

Ab dem dritten Tag ab Treuchtlingen wird das Tal langsam etwas enger, und am Flusslauf sieht man deutlich, wie sich jahrhundertelang das Wasser durch die Felsen gebahnt hat. Auf dem weiteren Weg kommt man dann auch an der Felsformation „Zwölf Apostel“ vorbei. Diese Felsformation ist auch Marmor (eine Art Schichtkalk) entstanden und ist weithin sichtbar.

Das Endziel am dritten Tage ist Eichstätt. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Bischofsstadt mit barocker Geschichte und gleichzeitig moderner Universitätsstadt. Hier gibt es viele Gelegenheiten, wo man im Sommer auch einen Kaffee oder ein Eis in der Sonne genießen kann. In Eichstätt und Umgebung erfolgt dann die dritte Übernachtung.

4. Ettape Riedenburg – Regensburg

Entlang eines Kanals fährt man zu Beginn des vierten Tages in Richtung Regensburg. Zunächst wird die längste Holzbrücke Europas mit einer Gesamtlänge von ca. 190 m den Main-Donau-Kanal.

Weiter geht es entlang der Donau zum Kloster Weltenburg. Das Kloster befindet sich an der südlichen Uferseite am Donaudurchbruch direkt an der Flussschleife. Hier kann man dann auch eine vernünftige Zwischenrast einlegen. In der Klosterschänke wird das berühmte Weltenburger Bier und andere bayrische Köstlichkeiten verköstigt.

Vom Kloster aus geht es weiter nach Regensburg. 2006 wurde Regensburg als Hauptstadt des Bezirks Oberpfalz zum Teil des Unesco Weltkurerbes erklärt. Regensburg verzaubert einen mit seinen romantischen Altstadtkern. Regensburg war bereits zur Zeit des Römischen Reiches ein bedeutender Handelsplatz und politisches Zentrum.

Mit vielen neuen Eindrücken geht dann die Reise auf dem Altmühl-Radweg zu Ende. Die Altmühl mündet bei Kelheim in die Donau. Die Teilnehmer haben jetzt insgesamt ca. 250 km mit viel Zeit in der frischen Luft gemeistert. Die letzte Übernachtung erfolgt in Regensburg oder deren Umgebung.

Am nächsten Tag kann man gemütlich mit dem Zug die Rückfahrt an den Beginn der Rad-Tour in Rothenburg ob der Tauber antreten und sich an die schönen landschaftlichen Begebenheiten der letzten Tage auf der Radtour erinnern.